jurXpert - die innovative Rechtsanwaltssoftware für Österreich - Deutschland - Polen - Rumänien - Ungarn - Tschechien - Slowakei - Slowenien - Kroatien - Serbien - Russland - Ukraine - Belgien

„Wir wollen international weiter an die Spitze!“


20 Jahre ACP bietet individuelle Rechtsanwaltslösungen höchster Funktionalität bei größtmöglicher Kundennähe.

Chaos in der Kanzlei –das muss nicht sein! Der Kanzleialltag lässt sich mit modernsten Hardund vor allem Softwarelösungen professionell und systematisch bewältigen. IT-Marktführer ACP überzeugt dabei mit einer Reihe von höchst funktionellen Produkten, die individuell mit dem Kunden an die jeweiligen Bedürfnisse adaptiert werden. ANWALT AKTUELL spricht mit dem Geschäftsführer der ACP Holding GmbH, Stefan Csizy, sowie mit dem Geschäftsführer der ACP IT Solutions GmbH, Michael Meixner, über die Vorteile von ACP und die Trends auf diesem Markt.

AA: Herr Meixner, jurXpert
als Rechtsanwalts-Software
ist in nur fünf Jahren zu einer
herausragenden Lösung
in Österreich, ja sogar in
Europa geworden. Was war
der Schlüssel zum Erfolg?


Meixner: Wir waren bereits mit unserer Vorgängerfirma 20 Jahre in diesem Geschäft, d.h., im Bereich der Rechtsanwälte, aber auch der Notare, tätig. Dadurch war das entsprechende Knowhow vorhanden. In den letzten Jahren gelang es uns auf dieser Basis, weitere Kanzleien als Kunden zu gewinnen, darunter auch durchaus arrivierte, größere Kanzleien, die bisher mit anderen Produkten gearbeitet haben. Um es in Zahlen zu fassen: Ein Drittel unserer jetzigen Kunden hat mit der Software unserer Vorgängerfirma gearbeitet, ein Drittel hat keine Software und das restliche, aber natürlich hochinteressante Drittel entfällt auf Kanzleien, die bisher mit Konkurrenzprodukten gearbeitet haben. Seit dem Jahr 2003 konnten wir fast alle umstiegswilligen Großkanzleien für uns gewinnen.

AA: In wie vielen Kanzleien
sind Sie jetzt in Österreich
vertreten?


Meixner: Momentan sind wir in ca. 350 Kanzleien vertreten. Das haben wir in einem Zeitraum von nur fünf Jahren erreicht. Absoluter Schwerpunkt ist natürlich Österreich, selbstverständlich gibt es aber auch Kanzleien, die Standorte im Ausland haben, wo jurXpert auch in der englischsprachigen Version zum Einsatz kommt. Besonders interessant ist die Tatsache, dass die Kanzleien fast vollständig mit unserem Programm arbeiten. Das Einsatzgebiet geht in Richtung 4000 Arbeitsplätze!

AA: Haben Sie noch Expansions-
Bestrebungen oder ist
der Markt für Sie „abgegrast“?


Meixner: Wir wollen natürlich nicht stagnieren, sondern wachsen – allerdings „vernünftig“ und in „gesundem“ Ausmaß. Die Expansion der letzten Jahre ist u.a. darauf zurückzuführen, dass wir Unternehmen, die in diesem Bereich tätig waren, integriert haben. Am österreichischen Markt wollen wir versuchen, durch funktionelle Weiterentwicklungen neue Käuferschichten anzusprechen. Dies ist allerdings nicht einfach, da es schon eine starke Marktdurchdringung und –sättigung gibt. Deshalb liegt unser Fokus auf Internationalität. Wir haben bereits seit 2003 eine polnische Niederlassung sowie eine eigene polnische Version. Gleichzeitig verlagert sich unser Augenmerk momentan verstärkt in Richtung Deutschland, wo auf uns ein hochinteressanter Markt wartet und wir auch bereits in Verhandlungen mit einigen größeren hiesigen Kanzleien stehen und unsere Produkte auf Kammertagen vorstellen konnten. Das Echo ist sehr gut, wodurch wir nun speziell im kommenden Jahr versuchen wollen, in Deutschland noch mehr „Gas zu geben“!

AA: Herr Csizy, Sie sind
Geschäftsführer der ACP
Holding in Österreich und
leiten das Gesamtunternehmen.
Dabei geht es nicht
„nur“ um Soft-, sondern
auch um Hardware bzw. das
ganze „Rundherum“. Wie
hat das begonnen?


Csizy: Das Unternehmen ACP wurde 1993 gegründet, ist also mittlerweile 13 Jahre alt. Wir haben es uns damals zum Ziel gesetzt, EDV etwas „ehrlicher“ anzugehen und vor allem zu vereinfachen. ACP ist daraufhin rasant gewachsen: Heuer werden wir beim Umsatz die 300 Mio.- Marke überschreiten, mittlerweile arbeiten auch bereits knapp 700 Mitarbeiter im Unternehmen und noch in diesem Jahr stehen vermutlich ein, zwei größere Zukäufe in Deutschland auf dem Programm. Wir wollen international weiter an die Spitze – zuerst im deutschsprachigen und dann im gesamteuropäischen Raum. Wir sehen uns dabei in unserer Tätigkeit als Gesamtanbieter; der Fokus liegt auf vertikalen Lösungen.

AA: Wie konnte das alles in
nur 13 Jahren funktionieren?


Csizy: Man muss hier sehr demütig sein. Will man Erfolg prozentuell aufteilen, besteht dieser immer aus 10 % Tüchtigkeit und 90 % Glück! Wir haben einfach das „Glück“ gehabt, dass wir tolle Partner gefunden haben. Heute umfasst die Gemeinschaft 98 Gesellschafter! Letztes Jahr wurde das Holding-Konstrukt in ein Gesamt-Konstrukt umgewandelt, was zur Stabilität des Unternehmens beigetragen hat. Bei uns ist auch jeder Manager gleichzeitig Gesellschafter, was das Rückgrat des Unternehmens sowie die Motivation, in diesem erfolgreich zu arbeiten, ausmacht!

AA: Zurück zur Juristen-
Software: Es gibt Konkurrenzprodukte,
die von sich
behaupten, sie seien die besten,
können alles. Was können
denn Sie, Herr Meixner,
besser als die Konkurrenz?


Meixner: Ich glaube, dass unsere Kundennähe hier ganz entscheidend ist. Wir haben jedenfalls in den letzten Jahren sehr nah beim Kunden „geschaut“, was dort wirklich benötigt wird und auf dieser Basis Versionen entwickelt und diese unter ständiger Beobachtung der Bedürfnisse weiterentwickelt. Ich traue mich deshalb zu behaupten, dass wir von der Funktionalität mit Abstand das umfassendste Paket am Markt sind. Wir haben hier beispielsweise eine Markenrechts-Software zusätzlich im Programm, eine professionelle Bibliothekslösung für Rechtsanwälte oder jetzt unser Vertragsmanagement, wo wir unseren Marktbegleitern in Österreich um Jahre voraus sind.

Dazu ist auch zu sagen, dass Österreich in diesem Bereich – zusammen mit Schweden und wenigen anderen europäischen Ländern – eine Vorreiterrolle einnimmt. Das kommt uns nun in anderen Ländern zugute, wo es teilweise überhaupt keine vergleichbaren Lösungen gibt, schon gar keine internationalen. Unsere „Familie“ wächst deshalb beständig weiter, neben dem jurXpert gibt es nun auch seit einem Jahr das notar- Xpert für Notare und jetzt auch das kanzleiXpert für den stark dienstleistungsorientierten Betrieb.

AA: Herr Csizy, wie lieb ist
Ihnen das Kind jurXpert,
wie wichtig ist es im Gesamtkonzern?


Csizy: Sehr wichtig, weil es für uns die Zukunft ist – nicht nur die Rechtsanwaltssoftware, sondern auch andere Lösungen im Software- Bereich! Hier arbeiten rund 100 Mitarbeiter. Umsatzmäßig macht dieser Bereich, der Dienstleistungsbereich, aber natürlich nur einen kleineren Teil aus. Wir haben aber trotzdem den Fokus darauf, dort weiterzukommen, da es sich um ein strategisches Produkt handelt. Wir wollen und müssen diesen Weg konsequent gehen, da das Hardware-Geschäft allgemein an Bedeutung verlieren wird. Der Kunde will mehr, als nur eine Kiste Blech zu kaufen. Komplette Individuallösungen stehen in Zukunft im Vordergrund!

AA: Herr Meixner, Kundennähe
bedeutet auch, sich
mit Beschwerden auseinander
zu setzen, „Lästigkeiten“
der Kunden verdauen
zu müssen. Wie gehen Sie
damit um?


Meixner: Hier haben wir einen sehr interessanten Ansatz gefunden: Wir wollen mit dem gleichen Produkt arbeiten wie unser Kunde und tun dies auch! Dadurch spüren wir mögliche Fehler am eigenen Leib, können das Produkt laufend weiterentwickeln und haben eine sehr kurze Reaktionszeit, wenn uns der Kunde braucht. Es ist bei uns beispielsweise auch so, dass wir nicht am Freitag um 12 Uhr den Telefonhörer nicht mehr abheben, sondern wir sind auch an diesem Tag bis 18 Uhr erreichbar – manche Mitarbeiter, inkl. mir, können auch fast jederzeit per Handy erreicht werden. Damit zeigen wir unseren Kunden, wie ernst es uns ist, bestmögliche Lösungen und bestmöglichen Service anzubieten!

AA: Herr Csizy, Herr Meixner
– danke für das Gespräch!




Beigestellter Download:

ACP-Interview in Anwalt Aktuell 10/2006